04: Das Bürgerspital vom Selehauß zum Lichtkunstmuseum
KRONACH leuchtet® 2026
Hussitengässchen
Lichtpunkt 4: Newlights
Das Bürgerspital vom Selehauß zum Lichtkunstmuseum
Audioguide
Dankbar ergreifen wir die Chance, in dem historischen Schmuckstück Lichtkunst auf Weltniveau zu präsentieren!
In einem Pilgerhaus für Arme und Umherziehende liegen die Anfänge des Kronacher Bürgerspitals im 14. Jahrhundert. Damit ist es die älteste soziale Einrichtung der Stadt, lange Zeit als Selehauß mit Spenden finanziert. Immer dabei und seit 1715 mit Verbindungstür baulich integriert: die Spitalkirche St. Anna. Im Barock verpasst Hofbaumeister Johann Dientzenhofer dem Gebäudekomplex das bis heute prägende Aussehen. 1821 wird das vorerst separate Krankenhaus gebaut, die sogenannte Wohltätigkeitsanstalt. Nachdem es ins neue Kreiskrankenhaus umgezogen ist, vereint 1957 ein Mittelteil Spital und frei gewordenes Gebäude: Das Altenheim im Herzen der Stadt ist für lange Zeit ein schöner Ort für den Lebensabend. 2014 wird der Komplex geschlossen. Solange wir auf eine erfolgreiche Wiederbelebung des historischen Schmuckstücks warten, erhellt KRONACH leuchtet® für 9 Festivalnächte das altehrwürdige Gemäuer: Lichtkunst zieht ein und lässt uns staunen.
Idee und Umsetzung:
Rosi Ross, Oda Gräbner








Kontakt und Infos:
0152-07346811, presse@kronachleuchtet.com
Quellen:
- Spitalrechnungen ab 1463
- Stöhr-Chronik 1825
- Fehn-Chronik Bd. 3
- Georg Hummel
- Stadtschreiber Joh. Knoch, schrieb 1590 die älteste Chronik des Spitals: "Urbarium des Hospitals"
- Stadtarchiv Kronach
- Das Bürgerspital Kronach 1991. Sanierung und Erweiterung, Hrsg. Stadt Kronach
- Historisches Stadtlesebuch 2003, Hrsg. 1000 Jahre Kronach e.V.
