KRONACH leuchtet® seit 2006 💡

20 Jahre: Der strahlende Weg unseres Lichtkunstfestivals
von „einmalig schön“ bis
„alle Jahre wieder Wohlfühlen, Entdecken, Staunen“!

2006 hatte alles klein und fein angefangen am Melchior-Otto-Platz mit gemütlichem Beisammensein und ein paar beleuchteten Häusern und Lichtkunst. Die Projektleitung der ersten Stunde, Cornelia Thron, erinnert sich gern zurück: "Niemand wusste, ob überhaupt Leute kommen. Und dann hat es uns überwältigt: 1000e von Menschen feierten in der Oberen Stadt!" Die Oberfrankenstiftung finanzierte das erste Leuchten als ein wanderndes Konzept in wechselnden Städten. Aber in Kronach wollte man sich mit dem einen, wunderschönen Mal nicht begnügen und hat es tatsächlich geschafft, ein jährliches Festival zu etablieren. "Da waren wir schon ein Team von lauter Mutigen!", so Thron. „Heute sind wir mit einer einzigartigen Mischung aus internationalen und nationalen Lichtkünstlern, architektonischer Wohlfühlbeleuchtung und Werken lokaler Lichtliebhaber ein überregional und international beachtetes Lichtkunstfestival!“, freut sich der heutige Projektleiter Markus Stirn. Und so heißt es Jahr für Jahr aufs Neue: Rund um den 1. Mai herrscht fröhlich leuchtender Ausnahmezustand in den nächtlichen Gassen von Kronach.

Impressionen aus 19 Jahren KRONACH leuchtet®

2010: KRONACH leuchtet, Foto: Monika Kober
2010: Stadtpfarrkirche, Foto: Karlheinz Thron
2006: Annakapelle, Foto: Monika Kober
2006: Eröffnung
2017: Der Flößer von Markus Stirn und Karin Siegemund-Stirn, Foto: Karl-Heinz Wagner
2008: Rathausplatz
2010: Suzan Baker & Dennis Lüddicke
2006: Melchior-Otto-Platz, Foto: Monika Kober
2010: Altes Rathaus, Foto: Karlheinz Thron
2006: Eröffnung
2006: Feuershow, Foto: Monika Kober
2008: Mapping, Foto: Roland Schmidt
2007: Melchior-Otto-Platz
2010: Live-Act Ulrike Mahr, Foto: Steffen Bauer
2007: Melchior-Otto-Platz
2013: Hexenwiese, Foto: Roland Schmidt
2007: Live-Musik
2007: Stadtpfarrkirche
2007: Melchior-Otto-Platz
2018: Dämonen von Dan Gregor & Ondřej Průcha, Foto: Sonja Pfeilschmidt
2011: Live-Act
2008: Kirchplatz
2009: Melchior-Otto-Platz, Foto: Roland Schmidt
2024: Spirit of light von Swen Müller, Foto: Falk Bätz
2009: Alte Markthalle, Foto: Roland Schmidt
2010: Hexenwiese, Foto: Monika Kober
2022: Wasserschild von Wolfgang Flammersfeld, Foto: Christian Hoderlein
2010: Hexenwiese, Foto: Steffen Bauer
2010: Zeitenlichter von Philipp Geist, Foto: Steffen Bauer
2012: Stadtgraben, Foto: Roland Schmidt
2014: Mapping auf Altes Rathaus
2015: Festungsmodell von Max Frank Pressig, Foto: Volker Jänisch
2016: Adolf-Kolping-Straße mit Wal, Foto: Falk Bätz
2016: Phoenix von Andy Siegemund, Foto: Falk Bätz
2017: Frühlingsboten von Karin Siegemund-Stirn, Planeten von Dr. Schneider, Foto: Stefan Schedel
2024: Live-Lightshow von Eventeffects, Foto: Falk Bätz
2021: Lichtwünsche von Edmund Englich, Foto: Martin Kessel
2017: Wer sitzt denn da? von Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif, Foto: Manuela Trautwein
2018: Tulipus von Ulrike und Sabine Bräuer, Foto: Falk Bätz
2018: Nest von Judith Franke, Foto: Falk Bätz
2018: Drachen von Andrea Lieb, Foto: Matthias Endriss
2011: Hinterhoffunkeln
2019: Mapping von Oliver Sopart auf die Alte Markthalle
2019: Internationaler Workshop von Ashraf Nessim, Foto: Falk Bätz
2024: Marbles von Gertjan Adema, Foto: Kathrin Planner
2017: Cinderella von Karin Siegemund-Stirn, Foto: Christian Hoderlein
2018: Labyrinth von Max Frank Pressig, Pressefoto des Jahres von Matthias Endriss
2023: Face to Face von Oliver Sopart, Foto: Karl-Heinz Wagner
2022: Innehalten von Karin Siegemund-Stirn, Foto: Christian Köferstein
2021: Restlicht von Karin Siegemund-Stirn, Foto: Sonja Pfeilschmidt
2021: Architekturbeleuchtung Güterbahnhof von Markus Stirn, Foto: Stefan Schedel
2012: Gänse vor der Festung, Foto: Roland Schmidt
2021: Architekturbeleuchtung Bürgerspital von Hochschule Coburg, Foto: Martin Oesterlein
2024: Herde der Maschinenwesen von Foolpool, Foto: Martin Oesterlein

Mit wechselnden Schauplätzen wurde das Festival ein Fix- und Treffpunkt für die Kronacher und Gäste von weither. Nominierungen wie die 2024 zum Bayerischen Stadtmarketingpreis, mehrfach zu den Darc Awards oder das Listen des ADACs als eines der schönsten Lichtfestivals sind eine wunderbare Bestätigung. In bemerkenswerter Teamleistung hat sich das Festival permanent weiterentwickelt. Immer neue Extras kamen, um zu bleiben: der Kunstkalender, Mitmachprojekte, Lichtführungen, Erklärungstexte, Audioguide …
Und selbst in Festival-Ausnahmezeiten hat das Team mit der dezentralen Lichtkunstausstellung Kronacher Lichtblicke 2021 einen leuchtenden Weg gefunden.

Von Anfang an hat das Festival mit externen Partnern aus Theorie und Praxis zusammengearbeitet und das sich ansammelnde Fachwissen rund ums Licht gerne weitergegeben: Bis zu 60 Studierende aus aller Welt besuchten jährlich die Kronacher Workshops. Diese werden von namhaften Lichtdesignern wie dem Ingenieurbüro Bamberger, Sabine de Schutter, Prof. Thomas Römhild u.a. zu wahren Mekkas der Lichtszene.

2016 Bamberger Tor, Foto: Daniela Faber, Illumination Internationaler Workshop, Leitung Sabine de Schutter
2016 Am Pförtchen, Foto: Karl-Heinz Wagner, Illumination Internationaler Workshop für Lichtdesign, Leitung Dipl.-Ing. Michael Bamberger
2019 Strau
Workshop Architekturbeleuchtung Hochschule Coburg, Leitung: Dipl. Ing. (FH) Michael Müller
Foto: Bertram Schneider

Dass Kronach im Rampenlicht steht, dazu hat auch die Hochschule Coburg von Anfang an beigetragen. Erst leitete Professor Auwi Stübbe die Studierenden bei der Architekturbeleuchtung an, schon lange hat diese Funktion Dipl. Ing. (FH) Michael Müller übernommen. Neueste Kooperation sei die mit der Hochschule Ansbach und der Professorin für Visualisierung und Interaktion in digitalen Medien Verena Kraemer, deren Studierende den Festungsmauern einzigartig lichtes Leben schenken werden.

Internationale Lichtkünstler zeigten in Kronach ihre Highlights: Der Österreicher Markus Anders präsentierte seine Neuheit „Book of life“ und den mehrere Meter hohen Lichtgiganten „Breathe!“. Mit 175 Meter Länge zog „Ping“ des Niederländers Gis van Bon in seinen Bann. Ebenfalls aus den Niederlanden kommend faszinierten Gertjan Adema mit seiner 4 m hohen kinetischen Installation „Marbles“, Ivo Schoofs und Pepe Heijnen mit der riesigen Spiegelkugel "Lucy" und Studio Toer mit dem lichtwimmelnden "Firefly Field" . Der international begehrte Videokünstler Philipp Geist strahlte in Kronach ebenso wie die tschechischen Künstler Dan Gregor, Ondřej Průcha, Benedikt Tolar, Jakub Geltner und Jiri Suchanek mit der interaktiven Videoinstallation "Wood Wide Web". Dieses Who’s Who der Lichtkunstszene ließe sich noch eine Weile fortsetzen und zeigt, welchen Stellenwert das Kronacher Festival hat.


Doch noch einmal zurück zu den Anfängen, die unser Trägerverein Kronach Creativ e.V. zu verantworten hat. Dessen Vorsitzender Rainer Kober freut sich ganz besonders über die 20-jährige Erfolgsgeschichte des Festivals: „Als ich 2006 gesehen habe, wie gut die Veranstaltung angenommen wird, ist mir klargeworden: Licht ist Leben, Licht macht Zuversicht, Licht ermutigt. Ich habe deswegen versucht, KRONACH leuchtet® weiter zu forcieren. Und wenn man rückblickend sieht, wie viele Tausende von Menschen zu uns kommen, von überall her, und diese Atmosphäre mitnehmen, dann war das genau richtig!“
An der Spitze vorangetrieben haben das Festival erst Cornelia Thron, Benjamin Kube und Harald Quiener, später Lars Hofmann, Niclas Himmer, Klaus Metzler und schließlich seit 2015 Markus Stirn. Der hebt noch einmal die Bedeutung der Teamleistung für den Erfolg hervor. „Wir sind stolz darauf, solchen Rückhalt in der Gesellschaft weit über Kronach hinaus zu genießen. Aber wir sind uns auch der daraus erwachsenden Verantwortung bewusst. Mit diesem Jubiläumsfestival und einem Feuerwerk an Lichtideen wollen wir uns für alle Unterstützung bedanken!“ Und weiter leuchtet's auch im nächsten Jahr ...


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